Neue Suchmaschine von Microsoft: 

netzeitung.deEs hat öfter mal «Bing» gemacht

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Mit täglich wechselnden Bildern: Bing Screenshot: nz (Screenshot: nz<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Mit täglich wechselnden Bildern: Bing Screenshot: nz
Screenshot: nz
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Microsoft legt nach einem guten Start mit seiner neuen Suchmaschine Bing weiter zu. Daran dürfte nicht zuletzt eine Werbekampagne im Umfang von 100 Millionen Dollar Schuld sein. Google bleibt mit großem Abstand vorn.

Microsofts neue Internet-Suchmaschine Bing hat auch in ihrer zweiten Woche zulegen können. Das Nutzungsaufkommen sei in den USA von 11,3 in der ersten Woche auf 12,1 Prozent gestiegen, teilte das US-Marktforschungsunternehmen Comscore am Mittwoch mit.

«Es scheint, dass Microsofts Bing auch in der zweiten Woche weiterhin Interesse weckt», sagte Comscore-Manager Mike Hurt. Microsoft hatte die neue Suchmaschine als Nachfolgerin der relativ glücklosen Windows Live Search und MSN Search am 1. Juni gestartet. Begleitet wird die Markteinführung von einer rund 100 Millionen Dollar schweren Werbekampagne inklusive Fernsehspots.

So stellt ein in den USA ausgestrahlter Werbespot eine neue Krankheit fest: Das «Search Overload Syndrom» führe bei der Suche im Internet zu verbreiteter Konfusion. Zur Heilung bietet Microsoft sein neues Suchportal an: «It's time to Bing.» In den Werbefilmen wird Bing nicht als Suchmaschine, sondern als «Entscheidungsmaschine» bezeichnet. Welche Funktionen das Suchportal konkret anbietet, wird aber nicht gezeigt. Das hebt sich Microsoft für eine Online-Werbekampagne auf.

Trotz erheblicher Investitionen war Microsoft im lukrativen Suchmaschinenmarkt bislang nicht annähernd an den Marktführer Google herangekommen. Laut ebenfalls am Mittwoch von Comscore veröffentlichten Zahlen kam Microsoft im Mai vor dem Start von Bing auf einen Marktanteil von acht Prozent und lag damit weit hinter Yahoo mit 21,1 Prozent und Google mit 65 Prozent. In Deutschland liegt der Marktanteil von Google sogar bei 80 Prozent. (dpa/AP/nz)