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Suchmaschine pimpt Regionalergebnisse: 

Google will Lokal-Matador werden

03. Dez 2008 16:41
Hüben schon wissen, was drüben auf der Pizza ist. Google macht es möglich.
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Nach dem Motto «Support your local dealer» hat Google jetzt die neue Funktion «Regionale Suche» gestartet. Die Konkurrenz Yahoo verrät derweil die Suchworte des Jahres 2008.

Der Suchmaschinen-Riese Google versucht mit einer neuen Strategie, die Suche nach lokalen Brachenergebnissen zu optimieren. Orientierten sich die angezeigten Ergebnisse der Suchmaschine in der Vergangenheit noch am Standort des Computers, so kann der User nun selbst die gewünschte Postleitzahl oder den Namen einer Stadt eingeben, für den er Suchergebnisse wünscht.

Tippt man beispielsweise «Restaurant», «Kino» oder etwa «Pizza» in das Suchfeld ein, so erscheint auf der Ergebnisliste die Frage: «Sie suchen lokale Ergebnisse für 'Pizza'?» Direkt darunter findet sich eine Eingabemaske, in die man den gewünschten Ort eingeben kann. Die Suchergebnisse von «Pizza» werden auf einer kleinen Übersichtskarte mit lokalen Ergebnissen dargestellt. Anders sieht es aus bei der Suche nach «Kino». Hier erscheint das komplette örtliche Kinoprogramm, inklusive Bewertungen der Filme.

Jetzt neu bei Google: die regionale Suchanfrage.
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Die neue Suchfunktion wird sich wenn überhaupt, dann nur sehr gering auf die globale Suchmaschinenoptimierung auswirken. Vor allem, weil die regionale Suche momentan nur mit wenigen Keywords funktioniert, um nicht zu sagen, die neue Suchfunktion ist noch sehr eingeschränkt. Sucht man etwa nach einem Club, einer Party, einer Bar, einem Konzert oder aber einer Lesung, sollte man immer noch das örtliche Veranstaltungsmagazin zur Hand nehmen. Und auch für den Friseur muss man sich auf den guten alten Tipp von Freunden verlassen.

Suchanfragen-Gewinner und Lieblingsvertipper 2008

Wie man auf der Seite Google Trends herausfinden kann, sind das aber nicht die Worte, nach denen die letzten zwölf Monate in Deutschland am meisten gegoogelt wurde. Ebay führt das Ranking der Suchabfragen auf Platz Eins an, Youtube wurde am zweithäufigsten gegoogelt und den dritten Platzt macht – na was wohl – immer wieder ein spannendes Thema, jeden Tag neu: das Wetter.

Ähnliches bestätigt auch die Konkurrenz von Yahoo. Das Unternehmen teilte am Montag in München mit, dass «Wetter» sogar der am häufigsten eingegebene Begriff 2008 sei. Auf dem zweiten Platz liege der «Routenplaner», gefolgt von den «Grußkarten». Den fünften Rang nimmt die «Erotik» ein. Platz sechs bis zehn werden von «Horoskop», «Wikipedia» und «Chat» sowie «Berlin» und «Immobilien» belegt.

Ausgewertet wurden unter anderem aber auch die «Vertipper» des Jahres. Besonders schwer taten sich die Nutzer mit dem Kaffeehersteller Tchibo, den viele «Tschibo» buchstabierten. «Tschibo» nahm deshalb den ersten Rang in der Kategorie «Vertippt noch mal!» ein. Auf Platz zwei landete das Online-Auktionshaus Ebay, das häufig auch «Ebey» geschrieben wurde. (nz/dpa)

 
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