Spekulationen über Krebs-Erkrankung:
Apple-Chef telefoniert mit «Schleim-Eimer»
28.07.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Er habe auch nichts gehört, was bisherigen Berichten der «New York Times» widersprochen habe, schrieb der Journalist als weiteren Hinweis. Die Zeitung hatte vergangene Woche berichtet, dass Jobs sich einer Operation unterzogen und an Verdauungsproblemen gelitten habe.
Jobs hatte 2004 Mitarbeiter und Aktionäre über seine Erkrankung an Bauchspeicheldrüsen-Krebs erst nach erfolgreicher operativer Behandlung unterrichtet.
Als der charismatische Apple-Chef bei der Vorstellung der neuen iPhone-Generation Anfang Juni Beobachtern abgemagert vorkam, kam Sorge um seien Gesundheitszustand auf. In einigen Medien und Blogs wurde auch über eine mögliche Wiederkehr der Krebserkrankung spekuliert.
Nach Darstellung des «New York Times»-Journalisten Joe Nocera rief Jobs ihn wenige Tage später an und erklärte sich bereit, Informationen über seinen Gesundheitszustand zu geben, wenn diese geheim blieben.
Nocera zufolge begann sein Gesprächspartner die Unterhaltung mit folgendem Satz: «Sie denken, ich bin ein arroganter (herausgelassener Kraftausdruck), der glaubt, dass er über dem Gesetz steht, und ich denke, Sie sind ein Schleim-Eimer, bei dem die meisten Fakten nicht stimmen.» Nocera äußerte in seinem Artikel keine Zweifel, dass er tatsächlich mit dem echten Steve Jobs telefoniert hatte. (dpa)

