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IFA 2008: 

Die neuen Netbooks sind bunter und billiger

30. Aug 2008 14:31
Als Anfängermodell auch gut geeignet: Netbook im Einsatz
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Mobil müssen sie sein, nicht zu schwer und eine möglichst lange Akkulaufzeit haben- was User sich von Notebooks wünschen, erfüllen die neuen Netbooks spielend. Zwar ist der Bildschirm deutlich kleiner, dafür kosten die Mini-Rechner auch nur die Hälfte.

Der von Asus EeePC ausgelöste Boom der sogenannten Netbooks ist noch lange nicht vorbei: Auch auf der IFA in Berlin haben viele Hersteller kleine, leichte und günstige Notebooks präsentiert.

Fujitsu Siemens zum Beispiel geht mit einem Gerät namens Amilo Mini ins Rennen. In dem kiloschweren Rechner mit mattem 9-Zoll- Display arbeitet Intels Atom-Prozessor N270, teilte der Hersteller am Freitag mit. Fünf verschiedene Farben stehen beim Amilo Mini zur Auswahl. Zusätzlich gibt es den Rechner mit durchsichtigem Cover, in das eigene Bilder eingesteckt werden können. Mit 60 oder 80 Gigabyte (GB) großer Festplatte, Bluetooth und Windows XP Home soll der Rechner von Oktober an für 400 Euro erhältlich sein. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit «guten vier Stunden» an.

Fukato mit Linux oder Windows

Ein neues Netbook hat auch der Hersteller Fukato mit zur IFA gebracht. Das 10-Zoll-Gerät datacask 1014a gibt es von Semptember an wahlweise mit Linux und 60-GB-Festplatte für 370 oder mit 80-GB-Festplatte und Windwos XP für 400 Euro. Als Prozessor kommt jeweils Intels mit 1,6 Gigahertz getakteter Intel-CPU Atom N270 zum Einsatz. Damit sollen die 1,25 Kilogramm leichten Geräte vier Stunden Betrieb ohne Steckdose durchhalten.

«Die extreme Mobilität ist nett, die nimmt man mit - es geht aber eigentlich um den Preis», sagte Fukato-Geschäftsführer Jürgen Rakow. Ende Oktober werde auch ein 7-Zoll-Gerät namens datacask jupiter 0730i mit dem Betriebssystem Windows CE für weniger als 200 Euro auf den Markt kommen. Mit einem niedrig getakteten Prozessor soll der 700-Gramm-Winzling eine Akkulaufzeit von bis zu fünf Stunden erreichen.

LG macht das Netbook bunt

Bis Ende Oktober will auch LG sein 1,2 Kilogramm schweres Netbook X110 für 400 Euro mit Bluetooth und Windows XP in den Handel bringen. Das 10-Zoll-Display wird nach Angaben des Herstellers mit stromsparenden LEDs beleuchtet. Als Prozessor arbeitet in dem Rechner Intels Atom N270. Wählen kann der Verbraucher zwischen den Cover-Farben Schwarz, Weiß und Pink sowie zwischen den Festplattengrößen 80 oder 120 GB. Für 500 Euro soll auch eine Version des X110 mit integriertem HSDPA-Modul in den Handel kommen. (dpa)

 
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