Nach Angaben von Microsoft wurden von Vista bislang 140 Millionen Exemplare im Handel verkauft. Der Hersteller hatte das Betriebssystem Anfang vergangenen Jahres nach mehrfachen Verzögerungen und mit über fünf Jahren Abstand zum Vorgänger XP auf den Markt gebracht. Die erhoffte Akzeptanz bei Unternehmenskunden lässt allerdings weiter auf sich warten. Selbst der Chiphersteller Intel, langjähriger enger Partner von Microsoft, will Medienberichten zufolge lieber auf den Vista-Nachfolger Windows 7 warten, der voraussichtlich in eineinhalb Jahren auf den Markt kommt. Wie die «New York Times» diese Woche berichtete, wird Intel die Computer seiner rund 80.000 Mitarbeiter nicht auf Vista umstellen. «Das soll Microsoft nicht schlecht machen, aber die Technologie-Mitarbeiter von Intel haben einfach keinen überzeugenden Grund für den Umstieg auf Vista gefunden», zitierte die Zeitung einen Mitarbeiter. (AP/dpa)