Qualmen, Proust, «Fettranzen» und jede Menge Bilder11. Aug 2006 14:44 Wer Bilder klaut, macht sich auch unter Bloggern keine Freunde. Und: Früher war's so einfach, sich einfach mal eine anzuzünden. Auch abzunehmen war einst nicht so kompliziert. Der Blick in die Blogosphäre. Wer heute noch raucht, muss sich morgen verdrücken: dorthin, wo das Rauchen noch nicht verboten ist. Früher war es selbstverständlich, zu qualmen und fürs Rauchen zu werben: Sechs Erinnerungen holen die Zeit, «als das Rauchen noch nicht tödlich war», wieder ins Bewusstsein: hier und hier und hier und hier und hier und hier. Mehr Zeit für Lektüren: Jochen Schmidt ist Schriftsteller, der über die Berliner Lesebühnen bekannt wurde und mehrere Jahre lang hier ein Weblog schrieb. Diese Chronik führt Schmidt allerdings nicht mehr weiter. Nun liest er Marcel Prousts «Auf der Suche nach der verlorenen Zeit» und dokumentiert seine Lektüre an dieser Stelle. Abnehmen und zulegen: Wer den «Fettranzen» ablegen, also abnehmen möchte, leidet schnell an «Pump-Sucht»: während der Speckgürtel nur langsam verschwindet, schwellen an anderen Stellen die Muskeln an. Solange es der Gesundheit nicht schadet, ist das nicht weiter schlimm; schade hingegen, wenn die schönsten T-Shirts nicht mehr passen. Weblog lesen ja – Bilder klauen verboten: Wenn Weblogger ihre Erfahrungen und Geschichten mit ihren Leser teilen, heißt das noch lange nicht, dass sie ihre ins Web gestellten Bilder zur freien Verfügung stellen. Knapp 100 Kommentare zu einem Eintrag über ein geklautes Bild zeigen, wie wenig der Umgang mit Fotos im Internet geklärt ist. Als jüngst Blogger die Bild-Manipulationen eines Fotografen entlarvten, wurden auch die Authentizität weiterer Bilder in Frage gestellt. Wortfeld recherchiert zur «Wahrheit der Bilder». Bloggen nach festem Schema: wer an einer Schreibblockade leidet oder aus anderen Gründen nicht weiß, was er in sein Weblog schreiben soll, könnte einfach mal diese praktische Vorlage nutzen. VermischtesWarum Basilikum Italien mit Israel verbindet, und was Deutschland mit Lateinamerika zu tun hat: Fragen zur Globalisierung +++ Laura Veirs ist eine Songwriterin und lebt auf den nördlich von Seattle gelegenen San Juan Inseln. In Deutschland hat sie zwei Konzerte gegeben: in Köln und in Berlin. +++ Cappuccino irgendwo zwischen Lej Tscheppa und Zürich-Kloten: die Gedanken eines Fliegenden +++ Johnny vermisst Johnny und hat einen nicht erfüllbaren Wunsch: Denn Cash kommt leider nicht mehr zurück.+++ Endlich Ferien! Und so viel zu tun! Da hat sich jemand viel vorgenommen. +++ Mittelstand adé: Dort wo einst Rosen, Gerbera, Tulpen und Chrysanthemen produziert wurden, ist heute nichts: Erinnerungen an ein Verkaufsgewächshaus +++ Eine Behandlung im Krankenhaus, bei allem zu Grunde liegenden Ernst erstaunlich lakonisch beschrieben: Clockwork Charité +++ Zum Schluss gefragt: wie nennt man es, wenn man jemanden mit beiden Händen um den Unterarm packt und dann gegeneinanderdreht? |




