25. Apr 2008 09:06
Eigentlich sollte im Sommer Schluss sein mit Microsofts altem Betriebssystem Windows XP. Doch nach Protesten im Netz will der Konzernchef nun noch einmal nachdenken. Entscheidend sei die Nachfrage.
Ballmer fügte aber hinzu, die Mehrheit der Menschen, die sich derzeit einen neuen Computer kaufe, kaufe ihn mit Windows Vista, dem Nachfolger von XP. Wenn die Nachfrage etwas anderes zeige, werde man reagieren. Ballmer war zur Eröffnung eines neuen Microsoft-Zentrums in der südbelgischen Stadt Mons in Belgien.Microsoft will Windows XP ab 30. Juni offiziell nicht mehr verkaufen, der technische Support soll anschließend nach und nach ausgedünnt werden. Allenfalls auf den gerade besonders aktuellen Mini-Notebooks mit abgespeckter Hardware soll das alte Windows noch in den Handel gelangen.
In Blogs und Online-Foren wird inzwischen heftig für das Überleben des sechs Jahre alten XP geworben. Rund 160.000 Menschen haben sich inzwischen einer Online-Petition angeschlossen. In ihr wird gefordert, es bis zur nächsten Version von Windows, die derzeit für 2010 geplant ist, anzubieten.