Botschaft des Terrornetzwerks:
Al Qaeda bringt sich im Irak in Stellung
18.04.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Der Sprecher, dessen Stimme klingt wie die Al-Sawahiris in früheren Videoaufnahmen, kritisiert außerdem König Abdullah von Saudi-Arabien für seine jüngsten Bemühungen um einen Dialog zwischen Muslimen und Christen. Es sei falsch gewesen, dass der König Papst Benedikt XVI. getroffen habe, der den Propheten Mohammed mit Worten angegriffen habe. Auch sei es ungerecht, dass die 7000 Prinzen der Herrscherfamilie in Saus und Braus lebten, während die Menschen in den Armenvierteln von Mekka und Medina darben müssten.
Der zweite Mann an der Spitze der islamistischen Terrorbewegung stellte außerdem einen Zusammenhang zwischen den «Plänen der Kreuzfahrer und Zionisten in den Ländern der islamischen Nation» und der Brotkrise in seinem Heimatland Ägypten her. Dass die Armen in Ägypten nicht genügend Brot hätten, sei ein Skandal, so Al-Sawahiri.
Die Audiobotschaft ist wahrscheinlich erst wenige Tage oder Wochen alt, denn der Sprecher erwähnt darin die ägyptischen Kommunalwahlen vom 8. April und den Verbotsantrag gegen die islamisch-konservative türkische Regierungspartei AKP von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. (nz/dpa)

