18. Apr 2008 13:31
Mit einem neuen Instant Messenger erweitert Facebook nun auch sein deutschsprachiges Angebot. Damit sollen User noch mehr Zeit innerhalb des sozialen Netzwerkes verbringen. Die Daten seien sicher, heißt es.
Im Internet-Browser zeigt eine Leiste an, welche der eigenen Kontakte in dem sozialen Netzwerk angemeldet sind. Eine Installation zusätzlicher Software sei nicht notwendig, teilte das Unternehmen am Freitag in Palo Alto (Kalifornien) mit. Im Stammland USA hat Facebook die Funktion bereits Anfang April erfolgreich eingeführt. Das US-Unternehmen sicherte den Nutzern zu, deren Privatsphäre zu wahren. Der Nachrichtenaustausch sei nicht öffentlich. Protokolle der Gespräche würden «nicht dauerhaft» gesichert; zudem könne man die Daten manuell löschen. Der Anbieter hatte in der Vergangenheit viel Kritik auf sich gezogen, weil er Daten zum Surf-Verhalten der Nutzer zum Teil offenlegte und für Werbezwecke einsetzte.
Mit der neuen Funktion engagiert sich Facebook in einem umkämpften Markt: Zahlreiche Unternehmen bieten bereits kostenlose Instant-Messaging-Dienste an. Eine solche Funktion kann dazu beitragen, dass Nutzer sich häufiger anmelden und mehr Zeit auf der Seite verbringen.
Facebook hat nach eigenen Angaben weltweit 64 Millionen aktive Nutzer. Mitglieder können in dem Portal ihr Profil einrichten und mit Freunden und Kollegen kommunizieren. (dpa)