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Fremdsprachen im Netz: 

Per Klick in die Grammatik

26. Mrz 2008 15:44
Vernetzt lernen: Strokes.de
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Sprachen lernen am Computer ist leicht, wenn auch nicht gerade billig. Das zeigen die Programme von Strokes International, die für Anfänger wie Fortgeschrittene in rund 24 Sprachen zur Verfügung stehen.

Wer keine Zeit für einen regelmäßigen Sprachkurs hat oder aus Prinzip lieber selbst lernt, wird schnell die Möglichkeiten des Computers für sich entdecken. Unter dem erklärten Motto «Sprachsoftware von Selbstlernern für Selbstlerner» stehen die Programme von Strokes International, die Kurse in insgesamt 24 Sprachen bieten - von Englisch über Russisch bis zu Japanisch und Chinesisch.

Je nach Sprache werden dabei nur Grundkenntnisse oder auch Lerneinheiten für Fortgeschrittene und Geschäftliches angeboten. Das Englisch-Programm bietet alle drei Lernstufen. Dabei kann der Nutzer einem vorgegebnen Lehrplan folgen und sich durch ein 100-Tage-Programm führen lassen.

Wer schon genau weiß, wo er seine Schwächen hat oder was er lernen will, kann sich die entsprechenden Kapitel heraussuchen, Vokabeln, Grammatik oder auch Konservation üben und so seine eigenen Schwerpunkte setzen. Das empfiehlt sich vor allem für Nutzer, die in einer Sprache nicht ganz bei Null anfangen, sondern zum Beispiel noch etwas verschüttete Kenntnisse aus der Schule oder einem Sprachkurs haben.

Die Programme bieten das, was man heute am Computer auch erwarten kann, zum Beispiel Videos mit deutlich vorgesprochenen Wörtern und Sätzen, wobei sogar die Mimik zu ihrem Recht kommt. Dazu gibt es die Möglichkeit, selbst zu sprechen und das Gesprochene zur Kontrolle aufzunehmen, um sich mit den Vorgaben vergleichen zu können.

Vokabel-Datenbank

Die Steuerung durch das Programm ist übersichtlich gestaltet und weitgehend intuitiv. Mit einem Mausklick ist man in den verschiedenen Bereichen des Programms, dessen einzelne Module man auch gut getrennt und einzeln nutzen kann.
So ist man zum Beispiel schnell in der Grammatik und kann sich Deklinationen und Konjugationen anzeigen lassen. Ganz interessant ist auch mal ein Ausflug in die Vokabel-Datenbank, wo man sich einzelne Wörter vorsprechen lassen kann. Hier wurden nach Angaben des Herstellers mehrere tausend Einträge vertont.

Aber der Nutzer muss nicht ständig am Computer sitzen. Begleitet werden die Programme von einer Audio-CD und einem ausdruckbaren 600-seitigen Lernplan, den man dann stückchenweise überall hin mitnehmen kann.

Einen Überblick über die Sprachen und die jeweils möglichen Lernstufen gibt es Internet. Dort findet sich für etliche Sprachen auch ein kostenloser Vokabeltrainer, mit dem man die Machart der Programme schon etwas testen kann. Die Lernstufen für die Sprachen gibt es einzeln oder auch im Komplettpaket, die Preise beginnen bei 109 Euro. (Klaus Gürtler/AP)


 
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