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Software für Hobbygärtner: 

Per Mausklick zum grünen Daumen

24. Mrz 2008 08:28
Lässt sich am Rechner planen: Haus mit Vorgarten
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Gärtnerisches Geschick ersetzt Gartenplaner-Software zwar nicht, doch lassen sich die schlimmsten Fehler vermeiden. Die Netzeitung stellt CD-Roms zur Architektur und Botanik vor.

Wie wird das eigene Grundstück so schön bunt wie das des Nachbarn im vergangenen Jahr? Manche Hobbygärtner haben das Glück, sich für eine Antwort auf eine Frage wie diese auf ihren grünen Daumen verlassen zu können. Andere brauchen Nachhilfe. Diese gibt es in Form von Programmen, die über die richtige Gestaltung des Gartens oder die Pflanzen selbst und ihre Anforderungen informieren.

Eine Lösung für Fälle, in denen eine grüne Oase ganz neu entstehen oder mehr oder weniger umgekrempelt werden soll, bietet Data Becker mit dem «3D Gartenplaner» an. Wer Anregungen braucht, kann sich auf der CD-Rom diverse Mustergärten anschauen. Dann wird der Plan angelegt, mit den eingegebenen Maßen des Grundstücks als Basis. Dabei lassen sich auch Höhenunterschiede und Böschungen berücksichtigen.

Eine praktische Funktion des Programms ist die Schattenberechnung. Mit ihrer Hilfe lässt sich veranschaulichen, wo beispielsweise der Schattenwurf eines Baums sich störend oder positiv auswirken könnte. Der «Gartenplaner» benötigt aber einen leistungsstarken Rechner, damit sich die Ergebnisse der Überlegungen schnell in 3D-Ansicht dem darstellen lassen. Das Programm ist für rund 20 Euro zu haben.

«3D-Garten deluxe»

Auch mit dem «3D-Garten deluxe» von bhv-Software lassen sich Gartenpläne am PC erstellen. Hier wird ebenfalls zunächst das Gelände modelliert und festgelegt - ehe Elemente wie Blumenkübel per Drag-and-drop auf die Arbeitsfläche gezogen werden. Wer die GPS-Daten seines Grundstücks kennt, kann damit den Umrissplan mit wenigen Mausklicks erstellen. Es geht aber auch, wenn nur die Längenmaße vorliegen.

Haben sie ihren Garten auf dem Bildschirm bepflanzt, können sich die Nutzer gleich darüber informieren, wie sie die vorgesehenen Gewächse zu versorgen haben: Zum Programm gehört ein Plan, der dem Jahreslauf folgend alle gängigen Pflanzen mit ihrer Pflegeintensität aufgelistet hat.

Doch nicht immer liegt es an mangelnder Pflege, wenn eine Pflanze den Kopf hängen lässt. Vielleicht hat sie einen Standort mit zu viel oder zu wenig Licht oder wächst in einem ungeeigneten Boden. Über solche Fragen und über Vorsorgemöglichkeiten informiert «3D-Garten deluxe» unter «Pflanzenkrankheiten». Hilfreich ist auch das Lexikon, in dem fast 20.000 Gewächse detailliert beschrieben sind. Die aktuelle Ausgabe 8.0 der Software kostet knapp 50 Euro. Eine neue soll noch in diesem Sommer erscheinen.

«Laubsträucher»

Wie hoch wächst eine Kartoffelrose? Ist spanischer Ginster giftig? Solche und viele weitere Fragen von Hobbygärtnern, die es gern genau wissen wollen, lassen sich mit Hilfe der CD-Rom «Laubsträucher» aus dem Greenbase Verlag klären. Knapp 1500 Zier- und Blütensträucher sind in einer Tabelle nach den Deutschen Bezeichnungen ebenso wie den Botanischen Namen aufgelistet.

Anhand der detaillierten Pflanzenbilder gewinnen Hobbygärtner schnell einen Eindruck, wie groß eine Pflanze ist oder auch welches Detail sie von anderen Sorten der gleichen Art unterscheidet. Alle weiteren Informationen finden sich in kurzen Beschreibungen. Diese «Steckbriefe» sind nach Lebensform, Habitus, Höhe und Breite sowie den Wuchsunterscheidungen wie Blüte oder Blattform aufgeteilt.

Aber auch Infos zur ursprünglichen Heimat oder zur Giftigkeit der Pflanzen lassen sich auf einen Blick erkennen. Die CD-Rom ist zum einen für Klein- und Hobbygärtner interessant, zum anderen auch für den professionellen Garten- und Landschaftsbau geeignet. Sie ist im Handel 78 Euro erhältlich.

«Der neue Kosmos Tier- und Pflanzenführer»

«Der neue Kosmos Tier- und Pflanzenführer» von USM ist - der Name verrät es - keine reine Pflanzen-Software. Trotzdem kann auch diese CD-Rom Hobbygärtnern dabei zumindest helfen, die richtigen Gewächse für ihr Grundstück auszuwählen. Grob eingeteilt sind die Pflanzen hier unter Schlagworten wie Gräser, Moose oder Blütenpflanzen.

Bei den «Blütenpflanzen» spielt dann die Optik eine entscheidende Rolle, denn die weitere Unterteilung geschieht nach Farben oder Farbgruppen - von Weiß über Gelb oder Violett bis «unscheinbar». Wer ein Beet farblich harmonisch gestalten will, hat die passenden Pflanzen somit schnell ausgewählt.

Darüber hinaus informiert jeweils ein Datenblatt darüber, ob es sich um eine ein- oder eine mehrjährige Art handelt, wie hoch die Pflanze wird und wann sie blüht. Die Software steht für knapp 27 Euro in den Läden. (Cordula Dernbach/dpa)

 
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