«Dieser Test ist ein Wendepunkt in der Geschichte der P2P-Technik und der Provider», sagt Robert Levitan, Chef der Filesharing-Firma Pando Networks. «Es zeigt den Providern eindeutig, dass nicht die Technik das Problem ist, sondern ihre Umsetzung. Sie können P2P zu ihrem Vorteil einsetzen.» In P2P-Systemen laden Nutzer Daten von den Rechnern anderer herunter, wobei sie gleichzeitig wiederum Daten an andere verschicken.Gesteuert wird der Austausch von einer Software. Das Musikportal Napster basierte einst auf dieser Technik. Derzeit im Einsatz befindliche bekannte Systeme sind Kazaa und Bittorrent.
Ein Problem für die Provider ist bislang, dass die Teilnehmer eher zufällig vernetzt werden. So kann ein US-Filesharer zum Beispiel Daten gleichzeitig aus Griechenland und Japan beziehen und selbst Daten nach Belgien und Argentinien verschicken. Diese internationalen Verbindungen sind aber für die Provider sehr teuer.