19. Mrz 2008 13:05
Apple-Chef Jobs war immer gegen Abo-Services im Musikgeschäft. Einem Bericht zufolge sind Musik-Abonnements aber genau das, was die Plattenindustrie will. Demnach verhandelt Apple über neue Vermarktungsstrategien für iTunes.
Apple-Chef Steve Jobs hatte sich in der Vergangenheit stets gegen Abo-Modelle beim Musikvertrieb ausgesprochen und darauf verwiesen, dass Anbieter wie Napster damit nur einen sehr begrenzten Erfolg am Markt hätten. Bei den sogenannten «Musik-Flatrates» können Kunden aus einem großen Pool an Titeln unbegrenzt auswählen. Nach Ablauf des Abos verhindert ein «Digital Rights Management System», dass die Stücke dann noch angehört werden können. Sollte sich Jobs tatsächlich für einen Strategiewechsel entscheiden, würde Apple damit dem Nokia-Konzern folgen, der eine vergleichbares Angebot angekündigt hatte. Die Musikindustrie erhofft sich von solchen Modellen stabilere Umsätze, nachdem das massenhaftes Musikkopieren ihr die Grundlage des Geschäftsmodells entzieht und die CD-Verkäufe schrumpfen. Apple könnte hingegen auf einen Schub für den Absatz der eigenen Geräte spekulieren. (dpa)