18. Mrz 2008 15:29
China versucht mit allen Mitteln zu verhindern, das einheimische Websurfer auf alle Netzinhalte zugreifen können. Ein kleiner Überblick über die Zensurmaßnahmen der Regierung.
Der Name spielt auf die englischsprachige Bezeichnung der Chinesischen Mauer («Great Wall of China») und den technischen Begriff für eine Sicherheitskomponente für Netzwerke («Firewall») an. Mit der «Great Firewall» sperren die Machthaber in Peking zum einen gezielt unliebsame Webangebote wie jüngst auch Youtube, das Filme aus Tibet verbreitet, oder routinemäßig die Nachrichten des britische Senders BBC und Webseiten von Menschenrechtsgruppen.Um einen Zugriff etwa auf BBC-Online unmöglich zu machen, wird unter anderem verhindert, dass Browser-Eingaben wie www.bbc.co.uk mit einem sogenannten Domain Name Server (DNS) in die technisch notwendige Zieladresse in Form einer IP-Adresse (212.58.251.202) übersetzt werden.
Gleichzeitig wird der Zugriff auf diese Server-Adressen blockiert, so dass Internet-Anwender auch mit der direkten Eingabe der IP-Adresse nicht zum Ziel kommen. Die beiden Methoden, DNS-Filter und IP-Blocker, sind technisch gesehen vergleichsweise einfach umzusetzen.