Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar kritisierte die Genehmigung der EU-Kommission. Die beiden Unternehmen könnten damit in Zukunft das Surfverhalten von Millionen von Internetnutzern beobachten, sagte Schaar «Zeit Online». Er fügte hinzu: «Für einen Datenschützer ist das eine beunruhigende Konzentration.»Das Management von Google sieht sich nach der Übernahme aber auch vor großen Herausforderungen, vor allem angesichts der schwächelnden US-Wirtschaft. Google-Chef Eric Schmidt räumte bereits ein, dass es nach der größten Übernahme in der neuneinhalbjährigen Geschichte des Unternehmens erstmals zu Entlassungen kommen könnte. Diese würden vor allem die USA betreffen, möglicherweise aber auch Vertretungen in anderen Ländern. Double-Click beschäftigt in Frankreich, England, Deutschland, Irland, Spanien und Australien rund 1500 Mitarbeiter. Google hat derzeit fast 17.000 Beschäftigte, nach 1600 vor vier Jahren. (AP/dpa)