«Reporter ohne Grenzen» ruft auf: 12. März: Online-Demo gegen Netzzensur11. Mrz 2008 09:48  |  Startseite des internationalen Auftritts von Reporter ohne Grenzen | Foto: AP |
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Der 12. März soll zum ersten Mal als «Internationaler Tag für freie Meinungsäußerung im Internet» begangen werden. Deswegen wird es zu virtuellen Protesten in China, Birma und Nordkorea kommen.
Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen ruft für den 12. März zu einer Online-Demonstration gegen die Zensur im Internet auf. Teilnehmer können ab 11 Uhr (MEZ) auf den internationalen Webseiten der Organisation eine virtuelle Figur erstellen, die sie zu einer von neun Online-Kundgebungen schicken können - nach Ägypten, Birma, China, Eritrea, Kuba, Nordkorea, Tunesien, Turkmenistan und Vietnam.
«In diesen Ländern ist die Meinungsfreiheit im Internet beziehungsweise der Zugang zum Internet massiv eingeschränkt», heißt es im Aufruf von Reporter ohne Grenzen. Zurzeit seien weltweit 63 Internet-Dissidenten inhaftiert, davon allein 49 in China.
Der 12. März soll zum ersten Mal als «Internationaler Tag für freie Meinungsäußerung im Internet» begangen werden. Der Tag steht unter der Schirmherrschaft der Weltkulturorganisation Unesco. (AP)
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