07. Mrz 2008 12:31
Immer mehr Deutsche verbringen Teile ihrer Freizeit mit Computerspielen, wie ein Branchenverband nun bekanntgab. Die Umsätze wurden vor allem im Bereich der mobilen Konsolen gesteigert.
Als besonders profitabel erwiesen sich Spiele für Konsolen mit einem Plus von 38 Prozent. Sie brachten der Branche einen Umsatz von 904 Millionen Euro in die Kassen, während die Umsätze mit PC-Spielen um drei Prozent auf 458 Millionen Euro leicht zurück gingen. Deutlich legten Spieletitel für mobile Konsolen zu: Der Umsatz stieg um 65 Prozent auf 360 Millionen Euro. Mit Spielen für Konsolen wie der PSP von Sony oder der Nintendo DS hat es die Branche nach Angaben des Verbandes vor allem geschafft, ihre Zielgruppe zu erweitern und neue Kunden zu gewinnen: «Hier erreichen wir mit den neuen Spielkonzepten sehr viel neue Kunden», sagte BIU-Geschäftsführer Olaf Wolters.
Während der Anteil von Frauen unter den Spielern von Videospielen 2007 lediglich bei 24 Prozent lag, waren es bei den mobilen Konsolen mit 49 Prozent rund die Hälfte. «Computer- und Videospiele sind in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen», sagte Wolters. Für das laufende Jahr erwartet der Verband das größte Wachstum bei Spielen für stationäre Konsolen. (dpa)