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Computermesse Cebit: 

Kleine Computer und große Handys

04. Mrz 2008 12:13
Kleiner geht's kaum noch: der Mini-PC HTC Shift
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Gerade erst eröffnet, zeichnen sich schon die bestimmenden Trends der Cebit 2008 ab. Jürgen Liebherr haben es die fließenden Übergänge zwischen PCs und Mobilfunkgeräten angetan.

Nun ist es wieder soweit: die weltgrößte Computermesse hat in Hannover ihre Pforten geöffnet. Ob in diesem Jahr endlich mal wieder mehr als eine halbe Million Besucher das «Centrum für Büro- und Informationstechnik» - so der ursprüngliche Name der Cebit - ansteuern werden, ist ungewiss. Die Ausstellerzahl ist jedenfalls wieder einmal gesunken, die Dauer der Messe wurde erstmals sogar um einen Tag verkürzt.

Gewiss ist hingegen, welche Trends die Cebit beherrschen werden: Da ist zum einen das Schlagwort «Green IT» – also umweltverträgliche Computertechnik. Zum anderen sind das Themen, die eher Business-Leute tangieren – wie etwa Enterprise Resource Planning-Lösungen (ERP).

Viel interessanter und wichtiger für den einfachen User ist sicherlich der dritte große Trend: Mobilität. Man ist unterwegs, möchte immer und überall informiert und unterhalten werden. Diese Tendenz gilt sowohl in der Businesswelt als auch im Privatleben. Die logische Folge: die Geräte hierfür müssen immer kleiner, immer mobiler, immer flexibler sein. Vier interessante Cebit-Highlights möchten wir Ihnen deswegen hier vorstellen.

Samsung SGH-i780

Das kleine «i» in der Produktbezeichnung zeigt offen das Dilemma der Branche: Im Bereich Handy/Smartphone hängt die Messlatte durch Apples iPhone verdammt hoch. Umso mehr bemühen sich alle Hersteller dem coolen Lifestyle-Handy Konkurrenz zu machen.

So schickt Samsung zur Cebit das SGH-i780 ins Rennen. Neben umfangreichen Datenfunktionen wie UMTS, HSDPA und Wlan verfügt das neue Topmodell im Businessbereich sogar über einen integrierten GPS-Empfänger. Damit wird das mobile Super-Office also auch noch zum vollwertigen Navigationssystem aufgemotzt.

Für E-Mails, Office-Dokumente und Terminkoordination stehen dem Anwender alle Möglichkeiten von Windows Mobile 6.0 PPC zur Verfügung. Trotz der Funktionsvielfalt soll das Samsung-Smartphone übrigens immer leicht bedienbar bleiben: Der nur 12,9 Millimeter dünne Alleskönner verfügt sowohl über den heute zum (Apple-)Standard gehörenden Touchscreen (inklusive Touchpad und Stifteingabe) als auch über eine praktische QWERTZ-Tastatur.

Weitere Features: Tri-Band, Bluetooth, 2-Megapixel-Kamera, 150 Megabyte interner Speicher und Micro-SD-Slot. Der Preis für das SGH-i780 beträgt 599 Euro (unverbindliche Preisempfehlung).

HTC Shift

Der PDA ist tot, es lebe der UMPC! In der Tat sind die so genannten «Ultra Mobile PCs» auf dem Vormarsch. Sie bieten einfach mehr Komfort und größere Leistungsfähigkeit als die aussterbenden PDAs.

Auch der HTC Shift ist trotz seiner kompakten Maßen von 20,7 x 12,9 x 2,5 Zentimetern und knapp 800 Gramm Gewicht ein vollwertiger kleiner Rechner. Der Clou des Shift: Er verfügt über zwei verschiedene Betriebsmodi. Die neuartige „SnapVue“-Technologie erlaubt einen schnellen Zugriff auf E-Mails, SMS, Kalender und Kontakte mit nur einem Knopfdruck.

Für die volle Leistung muss man hingegen das Betriebssystems Microsoft Windows Vista Business hochfahren. In Sachen Konnektivität stehen dem Anwender UMTS/HSDPA, Bluetooth 2.0, Wi-Fi und USB 2.0 zur Verfügung. Der 7-Zoll-Touchscreen hat eine Auflösung von 800x480 Bildpunkten und lässt bei Bedarf wegsliden – und eine vollwertige QWERTZ-Tastatur kommt zum Vorschein.

Damit wirkt der kleine HTC Shift fast schon wie ein echter Tablet-PC. Weitere Features des Minirechners: 40 Gigabyte Festplatte mit «G-Sensor Shock Protection», Web-Kamera, Mikrofon, Lautsprecher und Fingerabdrucksensor. Preis: 1299 Euro (unverbindliche Preisempfehlung).

Wenn Sand reinkommt, ist auch er kaputt: EeePC
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Asus EeePC 4G & 900

Den kleinen Asus Mini-PC könnte man als Botschafter in Sachen Mobilität ansehen. Seit dem Verkaufsstart am 24. Januar 2008 sind UMPCs in aller Munde, viele Hersteller eifern noch schnell dem Erfolg des EeePCs nach. Das faszinierende am Asus EeePC 4G sind seine geringen Maße, seine Unkompliziertheit und nicht zuletzt der Preis von nur 299 Euro.

Die drei «E» stehen übrigens für drei typische Anwendungsszenarien: 1. «Easy to Learn, Work and Play», 2. «Excellent Internet» – also für den leichten Internetzugang und 3. «Entertainment On-The-Go», also für mobile Unterhaltung.

Das im Moment erhältliche Modell hat einen Intel Celeron-M-533 Prozessor an Bord, 512 Megabyte Arbeitsspeicher und eine SSD-Festplatte mit vier Gigabyte Flash-Speicher. Außerdem verfügt der Linux-basierte EeePC über eine integrierte Web-Kamera, Wlan, Stereo-Lautsprecher und Mikrofon. So weit, so gut.

Doch gleich am Eröffnungstag der Cebit hat Asus schon die nächste Generation seines Minirechners vorgestellt: Beim Nachfolgemodell EeePC 900 soll der Arbeitsspeicher auf ein Gigabyte verdoppelt, der Festspeicher auf zwölf Gigabyte verdreifacht und der Bildschirm auf 8,9 Zoll vergrößert werden. Zudem soll der neue EeePC nun auch optional mit Windows- Betriebssystemen laufen. Der Preisaufschlag für diese Neuerungen: voraussichtlich 100 Euro.

TKR-072-PROJ-KEY

Nicht jeder Besitzer eines gut funktionierenden Smartphones oder PDAs muss sich gleich einen UMPC zulegen, nur weil ihm eine ordentliche Tastatur fehlt. Vielleicht hilft ihm ja die virtuelle Projektionstastatur TKR-072-PROJ-KEY. Laserkey im Handyformat wiegt nur 90 Gramm und projiziert auf alle ebenen, nichttransparenten Flächen ein Tastenfeld im kompakten Layout. Neben den Standardtasten stehen auch diverse Shortcut-Tasten (Browser, E-Mail, Notizen u.a.) zur Verfügung.

Projezierte Tastatur: Laserkey
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Theoretisch können 400 Zeichen pro Minute eingegeben werden. Das Tastensignal erfolgt, wenn der Finger das jeweilige projizierte Laserfeld des Keys durchbricht. Die Verbindung von der Projektionstastatur zum jeweiligen Gerät wird durch Bluetooth oder ein USB-Kabel ermöglicht.

Im Lieferumfang sind neben dem Laserkey ein USB-Kabel (USB 1.1), ein Akku-Ladekabel, ein Schutzetui aus Leder sowie eine Treiber-CD enthalten. Mit vollem Akku lässt sich der Laserkey laut Herstellerangaben etwa 220 Minuten durchgängig betreiben. Kostenpunkt: 149 Euro (unverbindliche Preisempfehlung).


 
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