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netzeitung.deHoltzbrinck bringt noch ein VZ

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Auch für Exmatrikulierte: MeinVZ (Foto: Screenshot: nz<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Auch für Exmatrikulierte: MeinVZ
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Deutschlands größte Online-Communities StudiVZ und Schüler VZ bekommen Verstärkung, damit sich nicht nur Schüler und Studenten vernetzen können. MeinVZ heißt die neue Marke für Jedermann.

Das Online-Netzwerk StudiVZ will mit einem neuen Angebot noch größer werden. Am Donnerstag stellt das Berliner Unternehmen eine neue Plattform unter dem Markennamen MeinVZ ins Internet. Sie richtet sich an Internet-User, die nicht oder nicht mehr studieren.

Damit solle die größte Internet-Gemeinde in Deutschland mit nach Unternehmensangaben rund acht Millionen Mitgliedern weiter wachsen, sagte Firmenchef Marcus Riecke am Mittwoch in Berlin. Auf den Plattformen des Unternehmens können sich Menschen mit ähnlichen privaten oder beruflichen Interessen kennenlernen und miteinander in Verbindung treten.

Bislang gab es die Marken StudiVZ mit zuletzt fünf Millionen Mitgliedern sowie SchülerVZ mit drei Millionen Nutzern. Das Angebot finanziert sich über Werbung. Die neue Plattform Mein VZ soll für eine Übergangszeit werbefrei bleiben. Die Mitglieder zahlen nichts.

Angst vor Facebook?
Die Nutzer hätten bei MeinVZ die «volle Kontrolle» über ihre Privatsphäre, sagte Geschäftsführer Michael Brehm bei der erstmaligen Präsentation. Jeder könne auswählen, welche Daten er von sich preisgeben wolle und welche nicht. Persönliches werde das Unternehmen nur dann für nutzerbezogene Werbung verwenden, wenn dem zugestimmt werde.

StudiVZ war im Dezember in die Kritik geraten, weil es seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen geändert hatte, um die persönlichen Angaben der Mitglieder und Nutzungsprofile für personalisierte Werbung einsetzen zu können. Zahlreiche Mitglieder hatten daraufhin StudiVZ verlassen. Zudem plant das US-amerikanische soziale Netzwerk Facebook für 2008 einen deutschen Ableger.

Mit Hilfe von Suchmaschinen wie Google können StudiVZ-Mitglieder nicht gefunden werden, denn nur im System angemeldete Nutzer erhalten einen Einblick in die Profile der anderen. StudiVZ wurde im Oktober 2005 von zwei Studenten gegründet. Die Holtzbrinck-Verlagsgruppe übernahm das Portal im Januar 2007. (nz/dpa)