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Neue Computer: 

IBM stellt nächste Großrechner-Generation vor

27. Feb 2008 09:08
Sehr groß: Ausschnitt des z10
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Das nun präsentierte System z10 Mainframe soll im Vergleich zu anderen Großrechnern schneller und sparsamer zugleich sein. Große Nachfrage scheint es vor allem in China, Indien und Russland zu geben.

Eine neue Großrechner-Generation von IBM soll nicht nur mehr Leistung bringen, sondern vor allem auch die Effizienz im Rechenzentrum deutlich verbessern. Die Entwicklung der von IBM am Dienstag vorgestellten Großrechner vom System z10 hat nach Angaben des in Armonk in New York ansässigen Unternehmens fünf Jahre gedauert und 1,5 Milliarden Dollar (rund eine Milliarde Euro) gekostet.

Die z10 laufen im Vergleich zu ihren Vorgängern vom Typ z9 bis zu 50 Prozent schneller. Für die Rechenpower sorgen 64 Prozessoren, die auf der Quad-Core-Technologie beruhen. Die Preise für die neuen Großrechner beginnen bei rund einer Million Dollar (670.000 Euro). IBM verweist aber auf die großen Einsparpotenziale durch die z10.

Ein einzelner z10-Großrechner leiste dabei so viel wie etwa 1.500 der populären und weitverbreiteten x86-Server. Dadurch seien um bis zu 85 Prozent geringere Energiekosten möglich, auch die benötigte Stellfläche könne um bis zu 85 Prozent verringert werden, erklärte IBM. Zudem könne ein z10 helfen, Kosten für Softwarelizenzen im Verhältnis von bis zu 30-zu-1 einzusparen.

Dinos des Computerzeitalters

Die Großrechner galten bei IT-Experten über einige Jahre schon als aussterbende Gattung, als Dinosaurier des Computerzeitalters. Die kleineren und billigeren x86-Server schienen sie allmählich abzulösen.

IBM verbuchte aber nach eigenen Angaben im Geschäft mit den Großrechnern in fünf der letzten sieben Quartale Zuwächse. Dazu bei trug auch eine gestiegene Nachfrage in Ländern wie Brasilien, China, Indien und Russland.

Um die Anwendungsbasis der z10 zu vergrößern, unterstützen die Großrechner auch das freie Betriebssystem Linux und unter anderem XML, Java und WebSphere. Zusammen mit Sun Microsystems und Sine Nomine Associates arbeitet IBM nach eigenen Angaben auch daran, das Betriebssystem OpenSolaris auf System z einsetzbar zu machen. (AP)


 
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