Letzterem widersprach StudiVZ jedoch. «Werbung per SMS und Telefon ist bei uns ausgeschlossen», sagte die Sprecherin. Man verwende dafür nur E-Mails und den internen Nachrichtendienst. Nutzer könnten zudem den Empfang von personalisierter Werbung über ihre individuellen Einstellungen verhindern. In dem Online-Netzwerk können Nutzer ein Profil anlegen, um sich mit Gleichgesinnten und Freunden auszutauschen und zu vernetzen. Die Tochterfirma der Holtzbrinck-Gruppe hatte im Dezember seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) verändert, um die persönlichen Angaben der Mitglieder und Nutzungsprofile für personalisierte Werbung nutzen zu können. Teilnehmer konnten ihre Konten nicht weiternutzen, ohne den neuen Konditionen zuzustimmen. Dagegen protestierten viele der mehr als vier Millionen Mitglieder in vielfältiger Form. (dpa)