Viren-Gefahr für neue Handys wächst
12.02.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Auf der Mobilfunkmesse Mobile World präsentiert das Unternehmen die neuste Version seiner Antiviren-Software für Smartphones, die das Unternehmen seit einem Jahr auf dem Markt hat. Neben einem Schutz gegen Spam und anderem Schadcode ermöglicht es die Software auch, den Zugriff auf ein Handy zu sperren, falls das Gerät gestohlen oder verloren wurde.
Über das Verschicken einer SMS an die eigene Telefonnummer lässt sich der Zugriff auf das Handy verhindern oder alternativ alle Daten darauf löschen und damit vor Missbrauch schützen. «Kaspersky Mobile Security» ist eine der ersten Lösungen für Smartphones auf dem Markt. Noch hat die Mobilsoftware allerdings am Gesamtumsatz des Unternehmens einen Anteil von weniger als zwei Prozent.
Inzwischen seien die Angreifer, die solchen Schadcode verbreiten, jedoch ausschließlich auf finanzielle Bereicherung aus. Die Gefahr werde mit der wachsenden Verbreitung der Mobilplattformen weiter wachsen. Bislang stünden vor allem Microsofts Windows Mobile sowie das von Nokia mitentwickelte Betriebssystem Symbian im Fokus.
Für Apples Mobil-Betriebssystem Safari seien noch keine Infektionen nachgewiesen worden. «Safari bietet technisch aber eine Angriffsfläche», sagte Newstrujew. Es sei nur eine Frage der Zeit, wie schnell die iPhones Verbreitung finden.
Für Ende des Jahres erwarten die Marktforscher von Gartner, dass es sich bei jedem fünften Handy um ein Smartphone handeln wird. Innerhalb nur eines halben Jahres hat sich Außenseiter Apple unter den Anbietern auf den dritten Platz katapultiert und dort Motorola verdrängt. (dpa)

