Bislang in Umlauf gebrachter Schadcode gelange häufig über den Funkstandard Bluetooth oder als normale Multimedia-Nachricht auf die Handys, sagte Newstrujew. Noch habe es sich dabei stets um Versuche gehandelt, bei denen die technischen Möglichkeiten etwa von Datendiebstahl in großem Stil erst einmal ausgetestet werden sollen.Inzwischen seien die Angreifer, die solchen Schadcode verbreiten, jedoch ausschließlich auf finanzielle Bereicherung aus. Die Gefahr werde mit der wachsenden Verbreitung der Mobilplattformen weiter wachsen. Bislang stünden vor allem Microsofts Windows Mobile sowie das von Nokia mitentwickelte Betriebssystem Symbian im Fokus.
Für Apples Mobil-Betriebssystem Safari seien noch keine Infektionen nachgewiesen worden. «Safari bietet technisch aber eine Angriffsfläche», sagte Newstrujew. Es sei nur eine Frage der Zeit, wie schnell die iPhones Verbreitung finden.
Für Ende des Jahres erwarten die Marktforscher von Gartner, dass es sich bei jedem fünften Handy um ein Smartphone handeln wird. Innerhalb nur eines halben Jahres hat sich Außenseiter Apple unter den Anbietern auf den dritten Platz katapultiert und dort Motorola verdrängt. (dpa)