08.02.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Handy und mehr: Entwickler Dov Moran und "Modu"
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Das sogenannte modulare Mobilfunkgerät kommt. Damit kann man telefonieren, man kann es aber auch als eine Art Funktionsverstärker anderen Geräten hinzufügen. Sehr teuer wird es wohl nicht sein.
Der Hersteller Modu präsentiert ein neues Mobiltelefon, das modular aufgebaut ist. Das «Modu» besteht aus einem Kernteil, in dem alle wesentlichen Funktionen eines Handys stecken, und kann mit verschiedenen sogenannten Jackets - also Hüllen - kombiniert werden. Das teilt das aus Israel stammende Unternehmen in Kfar-Saba mit.
Die Jackets lassen sich jedoch auch in Form von Einschubplätzen in andere Elektrogeräte wie Camcorder und schnurlose Telefone sowie in Autos integrieren. Dann können diese Geräte und Fahrzeuge mit dem «modu» ausgestattet werden.
So verwandelte sich etwa das Autoradio in eine Freisprechanlage oder könnte die Digitalkamera mit einem eingesteckten «Modu» die geschossenen Bilder gleich drahtlos übertragen, wie Dov Moran, Gründer des Herstellers Modu am Mittwoch ausführte.
Für entsprechende Lösungen arbeitet Modu mit anderen Herstellern zusammen, zu denen unter anderem Blaupunkt zählt. Es ist zwar geplant, das Gerät in Deutschland auf den Markt zu bringen. Zeitpunkt und Preis nannte der Hersteller jedoch nicht.
Branchenkenner gehen jedoch von einer Markteinführung im Herbst und einem Preis von unter 200 Euro für das Handy inklusive zweier Jackets aus. (nz/dpa)