04. Dez 2007 13:55
Was drin ist, ist nur schwer wieder herauszubekommen: Dank Suchmaschinen und leichtfertigen Usern ist das Netz voller privater Daten. Nach Ansicht eines US-Professors soll damit irgendwann Schluss sein.
Er warf einem Großteil der Internet-Nutzer «Ignoranz» beim Umgang mit privaten Informationen vor. Viele Menschen würden im Internet Dinge über sich preisgeben, die noch nach vielen Jahren auf sie zurückfallen könnten. Das Internet könne bislang aber «nichts vergessen», mahnte Mayer-Schönberger.Angesichts dieses ewigen Gedächtnisses warnte der Jurist vor einer «massiven Bedrohung» der Privatsphäre. «Google weiß mehr über Sie, als an was Sie sich selbst erinnern können», sagte der Wissenschaftler. Dafür speichere die größte aller Suchmaschinen etwa «jede einzelne Suchanfrage und jedes angeklickte Suchergebnis». (epd)