Die Passwort-Spionage-Technik «Man in the Middle» boomt und könnte zu ungeahntem Betrug beim Online-Banking führen. Das behauptet zumindest ein finnisches Unternehmen für IT-Sicherheit.
Das finnische Sicherheitsunternehmen F-Secure erwartet eine steigende Zahl von Angriffen aufs Homebanking. Dabei werde immer häufiger eine als «Man in the Middle» bezeichnete Angriffstechnik ausgenutzt, um persönliche Daten von Bankkunden zu erlangen.
Bei dieser Technik nimmt ein Angreifer unbemerkt den Platz zwischen Bank und Benutzer ein. Für die Bank sieht es so aus, als ob sie mit dem Kunden kommuniziert, für den Bankkunden hat es den Anschein, als ob er seine Daten an den Server der Bank übermittelt. Tatsächlich aber fängt der Angreifer die Daten zwischen beiden Parteien ab und missbraucht sie für eigene Zwecke.Bei dieser Art von Angriff wurde der PC vorher mit einem Schadprogramm infiziert. Dieses schaltet sich erst dann ein, wenn der Nutzer seine Online-Banking-Site besucht. Das Programm zeichnet dann Informationen wie Anmeldedaten und Passwort auf, die der Anwender auf der Webseite der Bank eingibt. (AP)