Was Subnotebooks alles können
23.11.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Hauptnutzer der oft design-orientierten «Kleinen» sind Geschäftsleute. Sie wollen ihren Rechner immer dabei haben, und er muss am besten in die Aktentasche passen. «Die im Vergleich zu ausgewachsenen Notebooks gesparten ein bis zwei Kilogramm mögen auf dem Papier nach wenig aussehen, aber im Mobilalltag sind das Welten», sagt Jörg Wirtgen von der in Hannover erscheinenden Computerzeitschrift «c't». Daher nutzen nach seinen Worten auch immer mehr Studenten, Pendler oder Leute, die gerne in Cafés oder Bibliotheken arbeiten, Subnotebooks.
Für diese Anwendungen wird nicht die höchste Prozessor- und Grafikleistung gebraucht. Das wiederum hat den Vorteil, dass viele der kleinen Rechner besonders lange Akkulaufzeiten haben. «Die Prozessoren sind niedriger getaktet, und die Grafik hat keinen eigenen Arbeitsspeicher», sagt Wissmann. Dadurch können die Leistungskomponenten sogar so weit heruntergefahren werden, dass sie passiv gekühlt werden können. «Sie brauchen nur flache Lamellenkühler, zudem wird das Gehäuse als Wärmeabstrahler genutzt.»
Die Verbreiterung des Bildschirms schafft Platz für eine ordentliche Tastatur - in der Regel sind alle Tasten da, auch wenn das Layout nicht immer der Standardbelegung entspricht. Einige Hersteller behelfen sich auch mit Doppelbelegungen oder ungewöhnlich angeordneten Tasten, einzelne Tasten fallen mitunter kleiner aus als bei einem herkömmlichen Notebook.
Oftmals begrenzt ist bei den kleinen Notebooks die Zahl der Schnittstellen. Doch was hier wichtig ist, ist in der Regel auch eingebaut. Allerdings können die USB-Anschlüsse auf zwei begrenzt sein und sind damit schon belegt, wenn ein externes optisches Laufwerk und eine Maus angeschlossen werden. Wird der Rechner allerdings am heimischen oder am Büroschreibtisch genutzt, kann er meist in eine Docking-Station gesteckt werden. Dadurch lässt er sich mit größerem Monitor, externer Tastatur und Maus zum vollwertigen Arbeitsplatz ausbauen.
Wer ganz spezielle Anforderungen an ein Subnotebook hat, etwa weil er mit dem Forschungsschiff ins ewige Eis oder mit dem Kanu den Amazonas runterfährt, sollte sich nach passenden Modellen umschauen. Panasonic etwa produziert ein Gerät namens Toughbook, das besonderen Anforderungen gewachsen ist und auch bei Kälte, Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit oder Höhenluft stabil laufen soll. Kein Problem stellen auch bei den normalen Subnotebooks die Netzteile dar sie können meist mit verschiedenen Netzspannungen umgehen. (Verena Wolff/dpa)

