22. Nov 2007 12:54
Niemand ist perfekt – auch Roboter nicht. Das musste nun auch die japanische Firma Hitachi bei der Präsentation ihres neuen elektronischen Bürogehilfen Emiew 2 erkennen.
Die 80 Zentimeter hohe rot-weiße Maschine wird drahtlos von einem Notebook aus gesteuert. Die Techniker des Hitachi-Forschungszentrums in Hitachinaka hatten aber nicht bedacht, dass der drahtlose Internet-Verkehr zur Zeit der Präsentation einen Höhepunkt erreicht. Es kam zu einer Frequenzüberlastung, und die Steuerbefehle an Emiew 2 verfehlten ihr Ziel. Der Roboter wurde entwickelt, um Boten bei ihren Besorgungsgängen zu den richtigen Büros zu führen. Bislang dienen Roboter meist als Industriemaschinen, gelegentlich auch zu Unterhaltungszwecken. Hitachi hat jetzt einen neuen Anlauf gestartet, um Roboter als Assistenten im Alltagsleben einzusetzen. Dazu wurde Emiew 2 auch eine Spracherkennung spendiert, die es der Maschine ermöglicht, einfache Befehle auf Japanisch anzunehmen.
Bei der Präsentation am Mittwoch mussten die Journalisten eine Stunde warten, bis der Roboter die Übung fehlerfrei wiederholen konnte. (AP)