netzeitung.deAmazon lässt ein Licht aufgehen

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So könnte es aussehen, das digitale Lesegerät (Archivbild) (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe So könnte es aussehen, das digitale Lesegerät (Archivbild)
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Ein elektronisches Lesegerät mit dem Namen «Kindl» («ein Licht entzünden») soll Leser von der Last gedruckter Bücher befreien. Am Massenmarkt fehlt der Erfolg jedoch bislang.

Der Internet-Einzelhändler Amazon.com hat sein elektronisches Gerät zum Lesen digitaler Bücher vorgestellt. Das «Kindle» genannte E-Book kann rund 200 Bücher speichern und wiegt knapp 300 Gramm. Es soll in den USA 399 Dollar kosten.

Wie das Unternehmen erläuterte, können Leser die Bücher auf das mit drahtlosem Internetzugang und Tastatur ausgestattete Lesegerät direkt ohne Computer herunterladen. Neben Büchern gibt es auch Abonnements von Zeitungen und Magazinen. Das Unternehmen habe drei Jahre an dem Gerät gearbeitet, sagte Amazon-Chef Jeff Bezos.

Der Name «Kindle» heißt übertragen «ein Licht entzünden». Bereits mehrere Verlage und Hersteller haben ähnliche Anläufe für digitale Bücher und Lesegeräte unternommen. Am Massenmarkt waren sie bisher allerdings nicht erfolgreich. (dpa/AFX)