RSS und soziale Netzwerke in Unternehmen verbreitet06. Nov 2007 11:10  |  Neues extrem verdichtet: Der Google-RSS-Reader | Foto: nz |
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Eine neue Studie untersucht, wie sich Firmenmitarbeiter auf Web 2.0-Anwendungen wie Blogs, RSS oder Wikis einlassen. Die Initiative geht meist von den Mitarbeitern aus, nicht von den Unternehmen.
Das Abonnement aktueller Internet-Informationen mit dem elektronischen Nachrichtenformat RSS und die Beteiligung an sozialen Netzwerken sind die in Unternehmen am häufigsten eingesetzten Web-2.0-Instrumente. Allerdings werden beide meist nur von einzelnen Mitarbeitern genutzt und noch nicht für die unternehmensweite Zusammenarbeit. Dies ergab eine Studie über das «Enterprise 2.0» in Deutschland, die von der Berliner Berlecon Research im Auftrag des CMS-Spezialisten CoreMedia erstellt wurde.
Demnach werden RSS-Reader bei 21 Prozent der befragten Unternehmen von einzelnen Mitarbeitern eingesetzt. Bei weiteren sechs Prozent passiert dies allenfalls auf Abteilungsebene, bei fünf Prozent auch als unternehmensweites Konzept. Noch deutlicher klaffen diese Abstände bei sozialen Netzwerken wie Xing oder Facebook auseinander: Hier sind in jedem fünften Unternehmen die Mitarbeiter aktiv, auf Abteilungsebene sind es drei Prozent, unternehmensweit vier Prozent.
Projektblogs werden auf Abteilungsebene immerhin in zehn Prozent der 156 befragten Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern eingesetzt. Auch Wikis werden bei sechs Prozent der Unternehmen in den Abteilungen genutzt. Das «Social Bookmarking», bei dem interessante Internet-Links gesammelt und ausgetauscht werden, ist hingegen wieder eher eine individuelle Tätigkeit: Diese Plattformen wie Delicious oder Mister Wong werden in zwölf Prozent der Unternehmen von einzelnen Mitarbeitern genutzt, auf Abteilungsebene sind es weitere vier Prozent, aber nur zwei Prozent «bookmarken» unternehmensweit. (AP)
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