15. Okt 2007 12:11
Der MP3-Player Zune sollte Microsofts Antwort auf Apples iPod sein. Doch er verkauft sich weltweit nicht gut - nach Deutschland wagt sich der US-Konzern damit erst gar nicht.
Microsoft hatte den Zune im November 2006 auf den US-Markt gebracht und kürzlich die Geräte-Familie durch zwei weitere Modelle erweitert. «Uns ist es innerhalb von zehn Monaten immerhin gelungen, in den USA im Segment der Player um 250 Dollar auf den zweiten Platz zu kommen», sagte Brechtmann. Gleichzeitig räumte er ein, dass der Wettbewerb mit dem iPod sein Unternehmen vor Herausforderungen stelle: «Man kann Apple nicht an Coolness übertreffen, sondern nur mit zusätzlichen Funktionen.» So biete der Zune die Möglichkeit, Songs drahtlos von Gerät zu Gerät zu übertragen.Für den Fall, dass der Zune auf den deutschen Markt komme, schließt Brechtmann eine Kooperation mit bestehenden Online-Musikplattformen wie Musicload der Telekom-Tochter T-Online nicht aus. «Wer sagt denn, dass wir nicht eine Partnerschaft im Download-Bereich eingehen?» In den USA war Microsoft mit seinem Zune-Store in Konkurrenz zu Plattformen wie Napster und Yahoo! Music getreten, die ebenfalls mit Microsoft-Technologie im Wettbewerb zu Apples iTunes Store stehen.