19. Sep 2007 10:34, ergänzt 11:34
Ein Kläger sah den türkischen Staatsgründer Atatürk durch Youtube-Videos beleidigt. Ein Gericht ordnete die Sperrung der Internetplattform in der Türkei an - zum zweiten Mal in diesem Jahr.
Eine Privatperson hatte geklagt. Der Mann beschwerte sich, auch Ministerpräsident Erdogan, Staatspräsident Gül und die Armeeführung würden in Youtube-Videos beleidigt. Youtube erklärte sich unterdessen bereit, die Probleme in Zusammenarbeit zu lösen.Im März hatte die türkische Telekom nach einem Gerichtsentscheid schon einmal den Zugang zu Youtube gesperrt. Auch damals war dort ein Video zu sehen, das Atatürk angeblich beleidigte. Zwei Tage später war das Internetportal wieder freigegeben worden, nachdem Youtube das Video gelöscht hatte. (nz/dpa)