Mit 23 Prozent rangiert Deutschland inzwischen ebenfalls an der Spitze bei den derzeit betriebenen so genannten Bot-Netzen - 2006 waren es noch 16 Prozent. Der Name leitet sich von «Roboter» ab. Die Bots sind Programme, die sich vom Benutzer unbemerkt in Computer einnisten und sich im Internet zu einem Netz verbinden. Über dieses Netzwerk können dann Angreifer die Rechner manipulieren und automatisch Informationen abgreifen.Weltweit an der Spitze liegt China mit 29 Prozent aller derzeit betriebenen Bot-Netze. Hierzulande sehen die Experten den Grund für das hohe Aufkommen der Bot-Netze auch in der wachsenden Zahl der Breitbandanschlüsse. Viele neue Breitband-Kunden seien sich der Notwendigkeit, sich gegen die Bedrohungen aus dem Internet entsprechend zu schützen, noch nicht ausreichend bewusst, meinen die Fachleute von Symantec.
Das IT-Sicherheitsunternehmen gibt seinen Report über aktuelle Sicherheitsrisiken im Internet alle sechs Monate heraus. Für seinen zwölften Report analysierten die Experten weltweite Aktivitäten im Zeitraum von Januar bis Juni 2007. (nz/dpa)