Die Hauptkundschaft hatte der 24-Jährige in den USA und Großbritannien. Den Ermittlungen zufolge schickte er seine berauschenden Stoffe aber auch in zahlreiche andere Länder weltweit. Ob er nur Konsumenten belieferte oder auch Zwischenhändler, die die Stoffe dann weiter veräußerten, ist den Fahndern bislang nicht bekannt. Dierolf zufolge hat die Polizei auf die Abnehmer «keinen Zugriff».Etwa 50.000 Euro Umsatz soll der Student seit 2003 mit seiner Nebentätigkeit gemacht haben. Die Ermittler konnten dies anhand des Überweisungsverkehrs nachweisen. «Reichtümer hat er nicht angehäuft», resümiert Dierolf. Aber immerhin hatte der 24-Jährige eine eigene Wohnung in Mannheim. Und sein Taschengeld dürfte auch weit höher gewesen sein, als das seiner Mitstudenten. (Tanja Wolter/ddp)