Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia (FSM) reagierte alarmiert: «Wir sehen einen Verstoß gegen die geltenden Jugendmedienschutzgesetze», wurde Sabine Frank, Geschäftsführerin der FSM, zitiert. SchülerVZ habe «zugesichert, die vorliegenden Verstöße umgehend zu beheben».Der Betreiber der Schülerseiten, die Berliner Holtzbrinck-Tochter StudiVZ, habe bereits über 100 Diskussionsgruppen von insgesamt 450.000 gesperrt und etwa 20 Mitglieder wegen jugendgefährdeter und unzulsässiger Inhalte verwarnt, hieß es weiter.
Das Jugendportal zählt etwa 890.000 Nutzer und richtet sich vorwiegend an Schüler ab zwölf Jahren. Es soll ihnen die Möglichkeit geben sich im Internet zu treffen und auszutauschen. Mit 30 Millionen Page Impressions im Monat ist das Portal nach eigenen Angaben die in Deutschland beliebteste Schüler-Seite im Internet. (nz)