24. Jul 2007 12:17
Falsche Geburtstage, fehlerhafte Angaben zu Erfindern und unklare wissenschaftliche Darstellungen: Die Online-Ausgabe eines enzyklopädischen Standardwerks gerät unter Druck.
Die Encyclopaedia Britannica gab etwa in ihrer Online-Ausgabe den Geburtsnamen des 42. Präsidenten der Vereinigten Staaten falsch an. Dort war zu lesen, Bill Clinton sei als «William Jefferson Blythe IV» geboren worden. Tatsächlich lautet der Geburtsname des Ex-Präsidenten aber «William Jefferson Blythe III». Der Fehler wurde vor kurzem korrigiert. Andere Einträge in der Encyclopædia Britannica bleiben jedoch fehlerhaft. Das betrifft vor allem die Geburtsdaten einiger Prominenter. In vielen Fällen finden sich widersprüchliche Angaben zum Geburtsdatum, aber die altehrwürdige Enzyklopädie entschied sich ausgerechnet für die falschen Daten. Dieses Schicksal trifft zum Beispiel den sowjetischen Diktator Josef Stalin, den Stummfilm-Schauspieler Ben Turpin, den TV-Serien-Darsteller Buster Crabbe oder den Pink-Floyd-Sänger Roger Waters.