Suche im Internet wird sicherer
24.07.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Die Löschung der Suchanfragen allein bietet aber noch keinen Schutz der Privatsphäre. Denn die Anfragen laufen über einen Internet-Provider, der gesetzlich verpflichtet ist, alle Daten eine bestimmte Zeit lang zu speichern. Zudem dürften etliche Suchanfragen, die über Ask.com laufen, auch bei Google gespeichert werden. Google ist ein Anzeigenpartner von Ask.com.
Das Unternehmen kündigte aber an, Verträge mit Dritten wie Google daraufhin überprüfen zu wollen, dass auch die Vertragspartner die anfallenden Daten möglichst schnell löschen. Der Ask-Eraser muss von den Nutzern aktiviert werden und soll Ende des Jahres zur Verfügung stehen.
Die Speicherdauer werde nur dann verlängert, wenn der Nutzer dies ausdrücklich wünsche. Zudem soll der Microsoft-Kunde mehr Einflussmöglichkeiten erhalten, um Einfluss auf die Rahmenbedingungen der Datenspeicherung zu nehmen.
Die Suchergebnisse selbst könnten dann zwar keiner Person mehr zugeordnet werden. Gelöscht aber sind sie nicht. Microsoft kann sie weiterhin verwenden. Zugleich forderte das Unternehmen zusammen mit Ask.com andere Firmen auf, mehr für den Datenschutz zu tun.

