Es muss nicht immer Google sein: Gefördert werden soll das so genannte semantische Web
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Die EU-Kommission hat die geplante deutsche Millionen-Beihilfe für das Internet-Projekt Theseus genehmigt. Damit können neue Suchtechnologien entwickelt werden.
Deutschland darf die Entwicklung neuer Suchtechnologien für die nächste Internet-Generation mit 120 Millionen Euro fördern. Das hat die EU-Kommission nach ihrer Prüfung der staatlichen Beihilfe entschieden. Die Subvention entspreche den europäischen Vorgaben für Forschung und Entwicklung, teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit.
Das geförderte Forschungsprojekt namens Theseus soll den Angaben zufolge semantische Technologien weiterentwickeln, damit Computer die Bedeutung von Inhalten erkennen und diese in den richtigen Zusammenhang stellen. Neben der Entwicklung neuer Suchtechnologien gehe es auch um den Online-Zugang zu digitalen Bibliotheken und anderen kulturellen Diensten für die breite Öffentlichkeit.
In einer ersten Phase sollen nach Angaben der Kommission mit der Empolis GmbH, der SAP AG, der Siemens AG und der Deutsche Thompson oHG mehrere Großunternehmen Zuschüsse erhalten. Um auf deren Forschungs- und Entwicklungsergebnissen aufzubauen, sollen später auch Beihilfen an kleine und mittlere Unternehmen fließen. Die 120 Millionen Euro würden bis zum Jahr 2011 bereitgestellt. (dpa)