09. Jul 2007 10:35
Die angeblich aus Versehen gelöschten Daten über geheime Militäreinsätze sind wohl unwiederbringlich verloren. Die letzten Hoffnungen ruhen nun noch auf einem Notebook.
Die «zur damaligen Zeit gespeicherten Daten sind nach Auffassung der Fachleute nicht mehr rekonstruierbar», zitiert «Focus» aus dem Papier. Etwa zehn Gigabyte an Daten seien verloren gegangen. Im Amt für Nachrichtenwesen der Bundeswehr soll bei einer Datenpanne der gesamte Bestand an Geheimdienstinformationen aus den Jahren 1999 bis 2003 vernichtet worden sein. Das war im Juni durch ein Schreiben des Staatssekretärs Peter Wichert an den Verteidigungsausschuss des Bundestages bekannt geworden. Wichert räumte damals ein, die betreffenden Daten seien Ende 2004 wegen einer technischen Panne «verloren gegangen».