netzeitung.deWindows-Safari ist gefährlich

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Er versprach, der Browser sei sicher: Apple-Chef Steve Jobs (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Er versprach, der Browser sei sicher: Apple-Chef Steve Jobs
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Kaum ist er da, schon steht er in der Kritik: Apples mit großem Wirbel präsentierter Web-Browser für Windows-PCs. Besonders sicher finden ihn IT-Experten nicht.

Nur wenige Stunden nach der Vorstellung des Apple-Browsers Safari für Windows sind bereits zahlreiche Sicherheitslecks gefunden worden.

Der Experte Thor Larholm berichtet in seinem Weblog von einem schweren Sicherheitsloch in der Windows-Version von Safari. Angreifer könnten einen beliebigen Programmcode ausführen und sich so eine umfassende Kontrolle über einen fremden Windows-PC verschaffen. Das Opfer müsse lediglich dazu gebracht werden, eine entsprechend vorbereitete Webseite aufzurufen.

Mit Aviv Raff hat ein weiterer Experte einen Fehler gefunden: In seinem Blog beschreibt er, wie er innerhalb kurzer Zeit den Browser gezielt zum Absturz brachte. Raff schränkt aber ein, es handele sich bei Safari-Windows um eine Beta-Version. Er kritisiert dennoch die Angaben Apples, der Browser verfüge von Anfang an über ein hohes Sicherheitsniveau. Durch die entdeckten Lücken sei das klar widerlegt, urteilt Raff.

David Maynor von der Sicherheitsfirma Errata Security berichtet von insgesamt sechs Sicherheitslücken in der neuen Safari-Ausführung. Mit vier dieser Lecks sollen so genannte Denial-of-Service-Angriffe möglich sein. Nach einer solchen Attacke reagiert Safari überhaupt nicht mehr. (nz/golem.de)