31. Mai 2007 13:32
Das Weblog Spreeblick.com richtet eine Webseite für die mobile Berichterstattung über die Proteste gegen den G8-Gipfel ein. Demonstranten können Kurznachrichten und Telefonanrufe hinterlassen.
Auf Spreeblick.com/g8 können dann Beiträge, die mit den Ereignissen rund um das Gipfeltreffen zu tun haben, per SMS und per Anruf bei einer bestimmten Telefonnummer auf der Seite veröffentlicht werden. SMS-Mitteilungen sollen als Kurznachrichten erscheinen. Spreeblick-Gründer Johnny Haeusler spricht auf Netzeitung.de von Einträgen «im Twitter-Stil». Anrufe gelangen in Form von MP3s auf die Seite. «Alle Einsendungen können kommentiert werden», betont Haeusler
Blogger, die auf die Aktion hinweisen wollen, können eine Kurzübersicht der aktuellen Nachrichten in die Seitenleiste ihres Blogs einbauen. Den nötigen Code dafür wird es ebenfalls bei Spreeblick geben.Spreeblick kündigt an, die Seite werbefrei zu halten. Über das Einbinden von Handy-Fotos denken die Betreiber noch nach. Da viele Demonstranten schon am Wochenende anreisen würden, wollen die Seitenbetreiber früh handeln und mit der Freischaltung nicht bis zum 6. Juni warten. An diesem Tag beginnt das G8-Treffen.
Spreeblick.com/g8 soll bis zum Ende des Gipfeltreffens am 8. Juni regelmäßig aktualisiert werden. Haeusler sagt, die Seite werde auch darüber hinaus im Netz verbleiben. (nz)