«Apple TV» fällt bei Testern durch
Hauptkritikpunkt: der Stromverbrauch. Die Tester vermissten einen Ein- und Ausschaltknopf. Damit ist das Gerät immer aktiv, wie Golem.de bemängelt. Zwar biete Apple TV «eine Art Schlummermodus», doch auch dann verbrauche die Set-Top-Box nur geringfügig weniger als im regulären Betrieb. Ein «Stromfresser» sei das Gerät, rügt Golem.de. Bleibt nur das Ziehen des Steckers, was die Tester für «nicht eines Design-Preises würdig» erachten.
Kritik übten die Tester zudem an der Bedienung des Geräts. Zwar sei die Menüführung einfach, doch als ärgerlich empfanden sie, dass beim Wechsel des Quellrechners die synchronisierten Daten der einen Bibliothek auf dem Apple TV gelöscht werden, um durch die Dateien der auf dem anderen Rechner liegenden Bibliothek ersetzt zu werden. Ferner kann nicht per Fernbedienung die Lautstärke verändert werden.
Immerhin: Positiv hoben die Tester das «elegante und kompakte Design» hervor. Auch die Bild- und Tonqualität sei in Ordnung. «Es gibt keine Ruckler», lautet hier das Fazit. Zudem sei das Betriebsgeräusch «angenehm leise». Abschließend blicken die Tester optimistisch in die Zukunft des Geräts: Ein Teil der Probleme sei lediglich auf den aktuellen Stand der Apple-TV-Software zurückzuführen. Es dürfte sich also noch einiges verbessern lassen, hieß es. Apple TV ist seit Ende März für 299 Euro erhältlich. (nz/Golem.de)
