netzeitung.deSpam-Mail-Versender zahlt hohe Strafe

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Neun Milliarden E-Mails - das wird teuer. (Foto: yahoo.de<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Neun Milliarden E-Mails - das wird teuer.
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Mit Spam-Mails für Erektionspillen und Pornografie hat ein Niederländer viel Geld verdient. Aber die Telekom-Aufsicht in Den Haag ließ den Mann nicht entkommen. Für die unverlangte Zusendung von mindestens neun Milliarden E-Mails muss ein Niederländer jetzt ein Bußgeld von 75.000 Euro bezahlen. Das hat die Telekom-Aufsicht in Den Haag am Freitag mitgeteilt. Der Mann habe in den so genannten Spam-Mails für Pornografie, Erektionspillen, Sexartikel und Ähnliches geworben und damit mindestens 40.000 Euro verdient.

Das Bußgeld ist das höchste, das die niederländische Behörde je für die Versendung von Spam-Mails ausgesprochen hat. Das Zusenden unerwünschter elektronischer Post ist EU-weit seit etwa zwei Jahren verboten. Versender von Werbung per Mail, Telefax oder SMS-Texten für Mobiltelefone müssen die Empfänger um Zustimmung fragen und dürfen ihre eigene Identität nicht verbergen.