29. Jan 2007 13:39
Wer das in «Windows Vista» integrierte Schutzprogramm aktiviert, kann dennoch nicht sicher sein, dass der Rechner sauber bleibt. Ein Test des Programms zeigte diverse Mängel.
Die Experten testeten den «Windows»-Verteidiger auf zweierlei Art und Weise: Zunächst wollten sie wissen, ob der «Defender» Spyware erkennt, wenn diese auf den Rechner gelangt, etwa im Anhang einer E-Mail. Das Ergebnis spricht nicht für das Mircosoft-Programm: Von 9225 noch nicht im System aktiven Spyware-Dateien erkannte es etwas mehr als zwei Drittel. Bei guten Antiviren-Programme sind es 95 Prozent.Auch der Test mit bereits installierten bösartigen Programmen verlief nur bedingt erfolgreich. Von 23 installierten Programmen blieben vier unerkannt. Sie ließen sich auch bei aktiviertem «Defender» auf dem Rechner installieren, berichtet «PC Professionell». Bei der Entfernung der Programme seien Reste auf dem Computer geblieben.
Besseren Schutz biete die so genannte «User Account Control» (UAC). Diese verlangt bei Änderungen am System, also beispielweise der Installation von neuen Programmen, eine Bestätigung des Nutzers. Außerdem empfehlen die Münchener den Nutzern, neben dem «Defender» noch ein weiteres Programm zur Bekämpfung schädlicher Software zu installieren. (nz)