25.01.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Die Website des Projekts der Hebräischen Universität in Jerusalem Screenshot: NZ
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die Hebräische Universität Jerusalem hat historische Landkarten des Nahen Ostens digitalisiert. Sie sind jetzt online abrufbar.
Die Hebräische Universität in Jerusalem hat 1100 historische Landkarten des Nahen Ostens und des Heiligen Landes digitalisiert und im Internet veröffentlicht. Die Karten stammten aus den Beständen der Jüdischen Nationalbibliothek und der Universität, teilte die Hochschule am Donnerstag mit.
Die Karten stammen aus fünf Jahrhunderten. Die älteste datiert auf das Jahr 1462, die jüngste wurde 1927 gezeichnet. In vielen Fällen sind die geographischen Darstellungen auch Ausdruck des religiösen Glaubens der drei monotheistischen Religionen, die im Heiligen Land ein historisches wie spirituelles Zentrum sehen. Jede Landkarte kann in hoher Auflösung detailgetreu abgerufen werden und ist mit genauen bibliographischen Angaben in englischer und hebräischer Sprache versehen. Die Karten können nach Entstehungszeit, Autor oder geographischer Region geordnet werden.
Im Zuge des Digitalisierungsprojekts hat die Hebräische Universität zudem wichtige Originalmanuskripte aus ihren Archiven, darunter etwa eine Sammlung jüdischer Heiratsverträge und Beispiele jüdischer Musik veröffentlicht. (nz)