Kämpfen vor dem Computer
Die Fortsetzung «Eyetoy Kinetic Combat» bietet nun einen Grundkurs in asiatischer Kampfkunst, genauer in «Hung Gar»-Kung Fu. Die einzelnen Übungen basieren stilecht auf unterschiedlichen Tierstilen: Gekämpft wird zum Beispiel nach Art des Tigers, mit Hilfe der Gottesanbeterin feilt der Spieler an seiner Beweglichkeit und am Gleichgewicht. Virtuelle Trainer leiten dabei den Kampfkunst-Neuling an. Die «Eyetoy»-Kamera zeichnet die Bewegungen des Spielers auf, die die Trainer dann kommentieren. Mit etwas Übung sehen die Tritte und Schläge im Wohnzimmer dann auch recht annehmbar aus.
«Eyetoy Kinetic Combat» wird mit einem Weitwinkelobjektiv ausgeliefert, damit die USB-Kamera auch wirklich den gesamten Körper des Spielers erfasst. Wer noch keine Kamera besitzt, kann diese zu einem Aufpreis von 20 Euro mit dem Spiel zusammen erwerben.
Wie schon beim ersten «Eyetoy Kinetic» gilt auch für den Nachfolger: Ein Fitnessstudio und professionelle persönliche Anleitung kann die Playstation 2 zwar nicht ersetzen. Allzu weit davon entfernt ist man davon aber auch nicht mehr. Die Trainer auf dem Bildschirm überzeugen durch klare Anweisungen und Kommentare, die Erkennung der eigenen Bewegungen funktioniert gut, und die eigene Fitness, Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination nimmt nach einigen Trainingssessions zu. Bevor man die 40 Euro für den Karatekurs ausgibt, sollte man tunlichst den Platz zwischen Sofa und Fernseher noch mal ausmessen. (nz/ Golem.de)

