Sicherheitslücke bei Vista entdeckt
Um die Lücke auszunutzen, müsse sich ein Angreifer aber bereits Zutritt zu einem fremden Computer verschafft haben. Ein Sicherheitsexperte der finnischen Firma F-Secure sagte, der Programmierfehler habe nur historische Bedeutung, da er die erste in Windows Vista festgestellte Sicherheitslücke sei. Angreifer könnten dies theoretisch ausnutzen, um sich vom PC-User zum Administrator zu machen, also um eine bereits bestehende Zugriffsberechtigung aufzuwerten. Das Problem bestehe auch für ältere Windows-Versionen und könne mit einem Software-Patch behoben werden, sagte er.
«Windows Vista ist bislang unsere sicherste Plattform», erklärte der für Software-Sicherheit zuständige Microsoft-Manager Mike Reavey in einem Internet-Beitrag. Windows Vista wurde am 30. November für Firmenkunden freigegeben. Für Privatanwender gibt es das neue PC-Betriebssystem ab 30. Januar. (nz)

