08.12.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Sony-Laptop
Foto: Sony
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Nachdem Sony im Laufe des Jahres acht Millionen Akkus zurückrufen musste, arbeitet der Konzern an Alternativen. Weg von der Lithium-Ionen- Technologie, lautet die Devise.
Laptop-Hersteller werden wahrscheinlich bald von Lithium-Ionen-Akkus auf Lithium-Polymer-Akkus umsteigen. Das sagte Sony Electronic-Chef Stan Glasgow, wie die amerikanische IT-Website «News.com» berichtet.
Lithium-Ionen-Akkus von Sony hatten im Laufe des Jahres immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, weil die Notebook-Hersteller die Käufer von rund acht Millionen Akkus auffordern mussten, die Akkus zurückzubringen. Die Energiespeicher hatten sich in vielen Fällen stark erhitzt, gefunkt, mitunter gar gebrannt.
Anders als bei Lithium-Ionen-Akkus enthalten die Lithium-Polymer- Akkus keine flüssige Elektrolyte, sondern solche auf Polymer-Basis. Die Elektrolyten sind also nicht in Zellen gepackt, sondern in einem Gel enthalten. Damit können die Chemikalien nicht auslaufen und sind weniger brandgefährlich. Verschiedene Unternehmen setzen laut «News.com» statt der Lithium-Ionen- Technik auf Zink-Akkus. (nz)