06.12.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Schild mit Apple-Logo
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Myspace-Nutzer sind auch bei Kriminellen begehrt. Bei einem Phishing-Angriff sollten Zugangsdaten ausgespäht werden.
Die Betreiber des Videoportals Myspace haben Computerhersteller Apple aufgefordert, eine Sicherheitslücke im Apple- spezifischen Media-Player Quicktime zu schließen. Das berichtete die amerikanische IT-Website «News.com».
Grund für die Forderung sei ein Wurm, der in einem Quicktime-Film versteckt über das Myspace verbreitet worden sei. Der Schädling habe die Profile angemeldeter Nutzer verändert.
Links ersetztSobald ein Nutzer das infizierte Video angeschaut habe, seien im Nutzer-Profil gespeicherte Links durch neue Links ersetzt worden. Diese hätten zu Phishing-Websites geführt, über die Zugangsdaten zu Myspace ausspioniert werden sollten. Was die Täter mit den Daten wollten, sei unklar. Möglicherweise wollten sie die Profil-Daten zu Werbezwecken missbrauchen.
Myspace hat die Phishing-Links bereits entfernt, berichtet «News.com». Apple arbeite derzeit an einem Sicherheits-Update von Quick-Time. (nz)