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Wer umfangreiche Literaturbestände verwalten muss, konnte bislang auf die kostenlose Datenbank Literat zurückgreifen. Die Weiterentwicklung Citavi ist zwar nicht mehr umsonst zu haben, bietet aber ein Vielfaches an nützlichen Funktionen.

Wer bislang seine berufliche oder private Bibliothek verwalten oder die im Rahmen von Studium, Beruf oder Promotion erforderlichen Literatur-Recherchen ordnen musste, kann bis heute auf das ausschließlich im Internet vertriebene Programm Literat zurückgreifen. Für die speziell zur Literaturverwaltung an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität entwickelte Software musste kein Student tief in die Tasche greifen, weil das Programm frei erhältlich ist. Die Handhabung ist unkompliziert, die unterschiedlichen Werkzeuge einfach bedienbar. Für dennoch auftretende Fragen steht ein umfangreiches und gut strukturiertes Handbuch zur Verfügung, das sich ebenfalls einfach herunterladen lässt.

Die Entwickler des Literat-Datenprogramms bieten seit 2006 eine verbesserte Version an mit der künftig auch eine mehrsprachige Literaturverwaltung möglich sein soll. Da hierfür der deutschsprachige Titel Literat nicht geeignet schien, wird das fortentwickelte Programm unter dem Titel Citavi angeboten. Ungeachtet des Namenswechsels sind die gute Bedienbarkeit und Handhabung der unterschiedlichen Arbeitsoberflächen geblieben. Auch ohne ein umfangreiches Studium des Handbuches sind die verschiedenen Funktionen schnell erfasst.

Einfacher Wechsel von früheren Versionen
Die Arbeitsfenster und die Hauptbefehle sind so gestaltet, dass sie sich weitgehend selbst erklären. Tipps und Beispiele werden auf jeder Arbeitsfläche angeboten, so dass eine Orientierung einfach möglich ist. Verfeinert beziehungsweise neu aufgenommen wurden verschiedene Organisationswerkzeuge. So können in Citavi wie beim Projektmanagement Meilensteine formuliert und verwaltet werden. Die Systematisierung von Zitaten und Gedanken wurde ebenfalls grundlegend verbessert.

Ein Wechsel von Literat zum höherwertigen Citavi wird bereits dadurch erleichtert, dass sich die Datenbanken problemlos und ohne großen Zeitaufwand importieren lassen. Wer dennoch Probleme hat, dem steht ein Support zur Verfügung. Wer das Programm vor dem Kauf kennenlernen möchte, kann eine kostenlose Demoversion herunterladen. (nz)