Diese Signal könne ungewollt auch von Geschäften, Stalkern oder Einbrechern aufgefangen werden, die so den genauen Standort des Schuhbesitzers ermitteln können. Schließlich sende der Chip nach Angaben der Wissenschaftler mit rund 20 Metern ungewöhnlich weit. Gleichzeitig sende der Chip seine ID-Nummer an jeden «Nike+iPod»-Empfänger. Durch eine einfache Manipulation eines solchen Empfängers könnten Unbefugte sich ein einfaches Überwachungsgerät basteln.
Ein eifersüchtiger Ex-Freund könnte beispielsweise einen manipulierten Empfänger in der Nähe der Haustür seiner Ex-Freundin anbringen, um zu erfahren, wann sie zu Hause ist. Er könnte sich die Daten per SMS übertragen lassen oder den Standort über Google Maps feststellen. Marktforscher könnten wiederum überwachen, wie oft Nike-Jogger einkaufen oder ins Kino gehen.
Nach Angaben der Forscher gibt es eine einfache Lösung für das Problem: Die Chips dürften ihre Daten ausschließlich an ein bestimmtes Lesegerät übermitteln. (nz)